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Evolution - Fragen und Antworten: Paläantropholog.

Weshalb werden Menschenfossilien nur in den obersten Schichten gefunden?

Nach der biblischen Schilderung sind alle Lebewesen praktisch gleichzeitig (in der Schöpfungswoche) erschaffen worden. Daher stellt sich die Frage, weshalb verschiedene Gruppen von Lebewesen nacheinander, gestaffelt in der geologischen Schichtenfolge fossil überliefert sind, insbesondere, weshalb Menschenfossilien nur in den obersten Schichten gefunden wurden. Dazu folgende Überlegungen:

Ist die Erwartung überhaupt sachgemäß, der überwiegende Teil der Lebewesen-Gruppen müsste fossil in den meisten Schichten zu finden sein?

Es gibt Gründe aus der Sedimentologie (Bildung von Schichtgesteinen), dass nur ein Teil der Organismengruppen die Chance hatten, fossilisiert zu werden. Das gilt besonders für Landlebewesen und erst recht für den Menschen. Frühere erdgeschichtliche Katastrophen führten zum Aussterben vieler Arten, die nun als Fossilien vorliegen. Die heute lebenden Arten könnten diese Katastrophen in geschützten Lebensräumen überstanden haben. Erst danach wanderten sie in ihre heutigen Biotope ein. So lautete die um 1830 aufgestellte Hypothese von G. Cuvier, dem Begründer der Paläontologie. Dieses Konzept der fossil nicht überlieferten Lebensräume wird auch heute in der Geologie aufgegriffen, allerdings nur in besonderen Fällen.

Das späte fossile Erscheinen des Menschen könnte auf diese Weise erklärt werden. Demnach gab es den Menschen zwar schon, seit es Leben gibt (seit der Schöpfungswoche), doch wurde er, da er zunächst in kleinen Populationen in geographisch eng umgrenzten, vor Katastrophen geschützten Gegenden lebte, nicht fossilisiert. Erst später kam es durch klimatische Veränderungen zu ausgedehnten Savannenbildungen. Dadurch wurden weite Wanderungsbewegungen und Beutezüge des Menschen leichter möglich. Durch die Ausbreitung stieg auch die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen bei Katastrophen umkamen und fossilisiert wurden.


Autor: Reinhard Junker, 05.09.2008

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