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Schöpfung: Design-Theorie |
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Interessierte: Einführung in „Intelligent-Design“ |
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InhaltIn diesem Artikel wird erklärt, was mit „Intelligent Design“ (ID) gemeint ist und wie man dieses Konzept begründet.
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Nichtwissen als Argument? |
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Kritiker des ID-Ansatzes bemängeln, dass keine Argumente für die eigene Position vorgebracht, sondern nur auf Lücken in alternativen Erklärungsansätzen verwiesen werde. Damit werde mit Nichtwissen argumentiert (sog. argumentum ad ignorantiam). Design-Theoretiker entgegnen darauf, dass ID an erkennbaren Merkmalen der Lebewesen festgemacht werde, nicht an Unkenntnis über ihre Entstehung. (Das wird im Artikel |
Drei Ursachen für Naturgegenstände |
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Für die Gestalt von Naturgegenständen kommen grundsätzlich drei Faktoren in Frage: Zufall, Naturgesetze, Wille (Design, personaler Urheber). Um nachzuweisen, dass ein Designer am Werke war, gibt es zwei Möglichkeiten: 1. Zufall und Naturgesetze werden als ausreichende Ursachen ausgeschlossen. 2. Positive Befunde für einen Designer werden angegeben. Als Hinweise („Signale“) für ID gelten vor allem synorganisierte (=aus mehreren voneinander abhängigen Bauteilen bestehend) Strukturen mit verschachtelten Wechselbeziehungen zwischen ihren Bestandteilen: spezifizierte (=hier etwa: bedeutungsvolle) Komplexität („specified complexity“) oder irreduzible (=nicht verkleinerbar, ohne die Funktion ganz zu verlieren) Komplexität („irreducible complexity“). Darauf wird im Artikel |
ID ist als Analogieschluss naheliegend |
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Der Gedanke an Planung in der Natur drängt sich dem unbefangenen Betrachter zweifellos auf. Das liegt daran, dass wir die Schlussfolgerung von „Design“ auf einen „Designer“ im täglichen Leben ständig ziehen und auch wissen, dass dieser Schluss zurecht gezogen wird. Dieser Schluss wird auf die Lebewesen übertragen. Dort ist der Designer natürlich nicht in gleicher Weise bekannt, wie etwa der Urheber eines Werkzeugs; daher handelt es sich um einen Analogieschluss. Das heißt: Man schließt aufgrund ähnlicher Verhältnisse bei technischem Design und bei Design in Lebewesen auf eine ähnliche Ursache (bzw. einen Urheber). Sogar Richard Dawkins - einer der größten Gegner des Gedankens an Planung in der Natur - definiert in seinem berühmten Buch „Der blinde Uhrmacher“ die Biologie wie folgt: „das Studium komplizierter Dinge, die so aussehen, als seien sie zu einem Zweck entworfen worden“. Viele Biologen stellen ausdrücklich fest, dass Lebewesen so gestaltet sind, als seien sie erdacht und geschaffen worden, denn sie zeigen offenkundig Zweckmäßigkeit. Man kann also festhalten, dass Beobachtungen an den Lebewesen den Gedanken an Design nahelegen. Für die meisten Biologen ist der Schluss auf einen Designer jedoch ein Trugschluss; das offenkundige Design ist für sie eine Illusion. Wer dies gegen zahlreiche Analogie-Erfahrungen behauptet, hat jedoch die Beweislast. Gegen die hier kurz vorgebrachte Argumentation werden Kritikpunkte vorgebracht. Ihnen widmet sich der Artikel |
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